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FAQ Waschnüsse

Was ist eine Waschnuss?

Waschnüsse sind das natürlichste Wasch- und Reinigungsmittel das es gibt. Was in Indien schon seit Jahrhunderten zum Alltag gehört, entwickelt sich in Deutschland zu nehmend zu einer Sensation. Ein Waschmittel, das direkt vom Baum ohne weitere Verarbeitung eingesetzt werden kann und alle herkömmlichen Waschmittel ersetzt.

Die Waschnuss ist die Frucht des Baums Sapindus mukorossi, der zur Familie der Seifenbaumgewächse gehört und vor allem im Norden Indiens und in Nepal beheimatet ist. Der Baum ähnelt der Kastanie oder dem Kirschbaum. Die leuchtend gelben reifen Früchte erinnern an Mirabellen. Die Nüsse hängen an Trauben, ähnlich wie bei Weintrauben. Die Frucht des Seifenbaumes ist botanisch gesehen eine Beere.

Warum wirken Waschnüsse?

Die Waschwirkung wird durch den in dem Fruchtkörper enthaltenen Stoff ''Saponin'' erzielt, der sich beim Waschen herauslöst und wie Seife oder Waschmittel wirkt. Es gibt viele verschiedene Saponine, mit unterschiedlichen Wirkungen, von denen oft mehrere gleichzeitig in Pflanzen vorkommen. Neben der Süßholzwurzel enthalten auch viele andere essbare Pflanzen sowie einige Heilpflanzen Saponin.

Saponine sind bei normalem Gebrauch ungiftig und selbst bei Einnahme über den Mund unbedenklich (darüber hinaus schmecken sie stark bitter). Saponine lösen Fette und Schmutz von Kleidung, Geschirr und Oberflächen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Waschmitteln schäumen Waschnüsse bei der Wäsche kaum. Höhere Temperaturen fördern stärker die Herauslösung des Saponins als niedrige Temperaturen.

Wie gut ist die Waschleistung von Waschnüssen und wie ist es mit besonders hartnäckigen Flecken?

Diverse Versuche auch von der Fernsehsendung Galileo auf dem Sender ProSieben beweisen, dass die Waschnuss sich im Vergleich zu handelsüblichen Waschmitteln nicht verstecken muss und Flecken wie Kaffee, Ketchup, Marmelade, Tee, Wein usw. auch ohne zusätzliches Fleckensalz raus gehen. Bei hartnäckigen Flecken empfehlen wir jedoch das Alvito Enzymsalz oder das Alvito Fleckensalz zu verwenden. Je nach Art der Flecken.

Waschnüsse sind unbestritten die natürlichste Art, um seine Wäsche zu waschen. Leider sind wir gerade bei der Weißwäsche die bleichenden Eigenschaften von konventionellen Waschmitteln gewohnt. Um einem langsamen Vergrauen der Weißwäschen vorzubeugen, ist es ratsam, bei jedem fünften Waschgang einen EL vom Alvito Fleckensalz beizugegeben. Das Fleckensalz enthält Percarbonat, ein ökologisch unbedenkliches Bleichmittel, das während des Waschprozesses in aktiven Sauerstoff und Kohlensäure zerfällt.

Grundsätzlich gilt: Die Waschleistung ist sehr stark von der Waschtemperatur und der Wasserhärte abhängig. Umso kälter und härter das Wasser ist, umso mehr sinkt die Waschleistung ab. Dies kann zum Teil durch eine höhere Dosierung ausgeglichen werden.

Wie werden Waschnussschalen am besten bis zum nächsten Waschvorgang aufgehoben?

Nach dem Waschgang den Baumwollbeutel mit den Waschnüssen zum Trocknen aufhängen. Wenn der Beutel trocken ist, kann er in ein Aufbewahrungsglas hineingelegt werden.

Wie riecht die Wäsche die mit den Waschnussschalen gewaschen wurde?

Die Wäsche nimmt nicht den Geruch der Waschnussschalen an oder nur zu einem sehr geringen Teil. Solange die Wäsche noch feucht ist, ist dieser Geruch eventuell noch leicht wahrnehmbar, aber im trockenen Zustand riecht sie „neutral“. Der Geruch kann allerdings vom Waschergebniss beeinflusst werden: Das bedeutet, sollte das Wasser sehr hart sein oder man benutzt eine sehr alte Waschmaschine, in der sich über Jahre hinweg Gerüche durch Ablagerungen angesammelt haben, sollte man die Dosierung erhöhen, damit die Wäsche auch wirklich rein wird und frisch riecht. Ein bis zwei Tropfen ätherisches Öl auf den Dosierbeutel und Ihre Wäsche duftet angenehm nach Lavendel oder was immer Sie an Düften bevorzugen. Hier geht es zu den naturreinen ätherischen Ölen

Ist die Wäsche härter wenn man sie mit der Waschnuss wäscht?

Nein, die Wäsche ist sogar noch weicher und kuscheliger, als wenn man diese mit handelsüblichem Waschmittel wäscht.

Was ist mit der Umweltbelastung?

Die Waschnuss ist 100%ig abbaubar und absolut keine Belastung für die Umwelt. Obwohl die Waschnuss auch eine antibakterielle Wirkung und damit auch eine biozide Wirkung hat, werden die wichtigen Bakterien in Kläranlagen nicht in ihrer Funktion gestört. Die Verdünnung der Spülmittelreste aus Waschnüssen, ist bis zur Kläranlage so stark, dass keine Wirkung auf das Kläranlagenbakterium zu erwarten ist.

Nach Laboruntersuchungen ist die Waschnuss nach spätestens 10 Tagen 100%ig biologisch abgebaut. Die nicht mehr waschaktiven und ausgelaugten Waschnussschalen können nach ihrer Verwendung unbedenklich auf den Komposthaufen gegeben und dort zu wertvollem Humus verarbeitet werden.

Wie verträglich sind Waschnüsse für Wäsche und Haut?

Das Saponin in den Waschnüssen wirkt stark wasseranziehend, ähnlich wie Salz. Nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, können die Waschnüsse vorübergehend klebrig werden. Die Qualität der Waschnüsse leidet darunter nicht. Zum Trocknen stellen Sie die Waschnüsse einfach in einen trockenen Raum.

Wie lange kann ich Waschnüsse lagern?

Waschnüsse sind nach der Ernte etwa drei Jahre lagerfähig. Voraussetzung ist eine kühle, trockene Lagerung. Mit der Zeit, und vor allem in warmen Räumen, tritt eine allmähliche Bräunung ein, wodurch die Waschnüsse dunkler und klebriger werden können. Dies ist jedoch kein Zeichen für Qualitätsverlust, da die Saponine in dem Fruchtkörper erhalten bleiben.

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